Nach Ansicht von Demonstranten versuchen die USA, das Regime von Saleh zu retten.
Sie
verurteilten zudem den "Friedensplan" der Außenminister des
Kooperationsrats des Persischen Golfs, der Saleh nach Rücktritt
juristische Immunität garantiert.
Nach diesem Plan wird "Mohammed
Basindo" mit der Bildung der nationalen Einheit beauftragt. Mehrere
Oppositionsgruppen lehnten diesen Vorschlag allerdings ab. Sie fordern
zum einen, dass Saleh sich vor Gericht für mehrere Massaker verantworten
soll und zum anderen, dass die Ressortverteilung neu gemacht werden
soll, da die Saleh- Treue wichtige Ministerien, wie Ministerien für ÖL,
Außen und Verteidigung bekommen sollen.
Die Proteste begannen am 27.
Januar mit einer Demonstration von rund 16.000 Jemeniten in den Straßen
der Hauptstadt Sanaa gegen die Politik von Präsident Ali Abdullah Saleh.
Bei den Protesten wurden hunderte Menschen getötet und tausende weitere
verletzt wurden.
30 Dezember 2011 - 20:30
News ID: 287643
Gestern haben erneut tausende Menschen in Sanaa und Tais gegen den inzwischen zurückgetretenen Präsidenten, Ali Abdullah Saleh, protestiert. Demonstranten trugen Plakate, auf denen sie die jüngsten Äußerungen des US-Botschafters in Sanaa, der die anhaltenden Proteste in verschiedenen Städten von Jemen als provokativ bezeichnete, verurteilten.